3D Drucker

3D Drucker

Fast alle unserer 3D Drucker arbeiten im additiven FDM/FFF-Verfahren. Die Schmelzschichtung (FDM = Fused Deposition Modeling) steht gemeinhin als Synonym für den 3D-Druck. Verfahren wie SLS (Selektives Lasersintern) oder SLM (selektives Laserschmelzen) bieten zwar Vorteile für die Haltbarkeit, Materialität und Qualität. Das Schmelzschichtverfahren ist jedoch unschlagbar günstig, wenn man die Preise der 3D-Drucker und den Preis sowie die Verfügbarkeit der Druckmaterialien vergleicht. Daher ist es perfekt geeignet, um kostengünstig und mit einfacher Technik in einem öffentlich zugänglichen FabLab zu produzieren.

Original Prusa i3 MK2S

Prusa i3 MK2S
Prusa i3 MK2S

Druckvolumen 250 x 210 x 200 mm

Original Prusa i3 MK2S Multi Material

Prusa i3 MK2S Multi Material
Prusa i3 MK2S Multi Material

Druckvolumen 250 x 210 x 200 mm

Formlabs Form 2

Formlabs Form 2
Formlabs Form 2

Der Form 2 arbeitet mit dem SLA-Verfahren. Flüssiges Harz wird mit einem 250 mW Laser gehärtet, wodurch Schichtdicken von 25 bis 100 um erreicht werden (Strahldurchmesser 140um).

Druckvolumen 145×145×175mm

Ultimaker 2

Ultimaker 2
Ultimaker 2

Der Ultimaker 2 fertigt Drucke im FDM/FFF-Verfahren. Das verwendete Filament hat einen Durchmesser von 1,75 mm. Neben PLA druckt der Ultimaker 2 auch ABS. Er kann prinzipiell alle Materialien für den FDM-Druck extrudieren, deren Verarbeitungstemperatur nicht über 260° Celsius liegt. Die beheizte Bauplattform verhindert beim ABS-Druck das sogenannte Warping, hilft aber auch beim PLA-Druck, Spannungen im gedruckten Objekt zu minimieren. Der Bowden Extruder ermöglicht darüber hinaus – zumindest theoretisch – schnellere Verfahrensgeschwindigkeiten als ein 3D-Drucker mit Direct Drive Extruder. Als reines Open-Source-Gerät bietet der Ultimaker 2 nicht nur viel detailliertere Einstellungsmöglichkeiten als bspw. der Makerbot Replicator 2, sondern orientiert sich auch an einem Open-Source-Workflow. Sowohl Firmware als auch eingesetzte Softwarekomponenten können angepasst werden. Auch dem Nachbau des Druckers steht nichts im Wege. Die mögliche Qualität der Drucke übersteigt die des Makerbot Replicators 2 um ein Vielfaches. Schichthöhen von bis zu 0,01 mm führen aber auch zu erheblich längeren Druckzeiten. Im Langzeittest hat sich gezeigt, dass für Betrieb und Wartung Zeit und Know-how vorhanden sein müssen. Ist man jedoch willens und fähig, sich eingehend mit dem Gerät zu beschäftigen und auch manch komplexere Reparatur durchzuführen, dann erhält man den besten 3D-Drucker seiner Preisklasse.

Druckvolumen 230x225x205 mm

MakerBot Replicator 2

MakerBot Replicator 2
MakerBot Replicator 2

Der Makerbot Replicator 2 ist das Arbeitstier unter den 3D-Druckern. Obwohl er mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen ist, fertigt er zuverlässig Drucke im FDM/FFF-Verfahren. Das hierbei verwendete Filament hat einen Durchmesser von 1,75 mm und besteht aus PLA. Schwer zu druckende Objekte meistert er in einem guten Verhältnis von Zeit zu Qualität. Die fehlende beheizte Bauplattform und die Tatsache, dass der Makerbot in dieser Bauform kein Open-Source-Gerät mehr ist, lassen ihn allerdings hinter den Möglichkeiten, die das FDM/FFF-Verfahren heute bietet, zurückbleiben. Wie bei fast allen 3D-Druckern der unteren Preisklasse fehlt ihm auch ein beheizter Bauraum, der ein besseres Verschmelzen der einzelnen Schichten gewährleisten könnte. Dafür lässt er sich problemlos betreiben, warten und reparieren: Kleinere Defekte lassen sich sehr schnell und einfach beheben. Das macht ihn zum nutzerfreundlichsten 3D-Drucker, den wir bis jetzt im Langzeittest hatten. Durch seinen Direct Drive Extruder eignet er sich besser zum Druck von flexiblen Filamenten (bspw. Ninjaflex) als Drucker mit einem Bowden Extruder. Die minimale Schichthöhe beträgt 0,1 mm.

Durckvolumen 246x152x155 mm.

Prusa I3 Dolly

Der Prusa I3 ist ein gutes Beispiel für einen Open-Source-3D-Drucker, der aus der Familie der mittlerweile sehr fragmentierten RepRap-3D-Drucker stammt. Frei nach dem oft zitierten Motto: „Der Drucker, der sich selbst repliziert…“. Wir haben diese Kits zusätzlich zu den kommerziell erhältlichen Geräten angeschafft, um einfach und schnell auch experimentelle Materialien drucken zu können. Ein verstopftes HotEnd soll schließlich nicht den Betrieb des FabLabs gefährden. Prinzipiell sind die Angaben zu den Materialien und deren Verarbeitung vergleichbar mit den Angaben des Ultimaker 2. Allerdings muss man Abstriche machen, was Qualität und Zuverlässigkeit des Druckers anbelangt. Einer der Prusas ist vorbereitet für 1,75 mm Filament, einer für 3 mm Filament. Das wechselt aber je nach Bedarf.

Druckvolumen 200x200x200 mm.